Von Las Vegas aus bin ich in Richtung Norden gefahren um dann ab Beatty die Route durch Death Valley National Park zu nehmen. Ich habe nicht sonderlich viel von diesem Tal erwartet ".... just another road through the dessert...". Ich wurde eines besseren belehrt. Auch wenn die überwiegende Landschaft aus vielen Steinen verschiedener Farben bestand, war es es doch mal wieder sehr beeindruckend. Zuerst ging es 13 Meilen immer bergab .... ich hatte das Gefühl in einen großen Krater hinab zu fahren - vielleicht ist das Death Valley durch einen riesigen Vulkan entstanden - da habe ich die Reiseführer noch nicht ausführlich genug studiert. Ich weiß gar nicht mehr von welcher Höhe aus die Straße startete. Als wir unten angekommen sind, waren wir unterhalb des Meerespiegels und hatten gleichzeitig Ausblick auf den höchsten Berg des Nationalparks. Sehr beeindruckend.
Im Tal angekommen konnten die Temperaturen nicht ganz mit denen vom Vortag in Las Vegas mithalten: "nur" 104°F (knapp 40°C). Nach der Taldurchfahrt ging es buchstäblich auf gerader Strecke den Berg wieder hoch auf ca 1.500m Höhe. Vor dem Berg warnte ein Schild noch vor Überhitzung des Autos und empfahl die Klimaanlage auszuschalten, was ich dann auch gemacht habe. Da es während der Durchfahrt des Nationalparks leicht bewölkt war, reichte ein leichtes Öffnen des Fensters völlig aus um ausreichend Sauerstoff für die kommenden 20 Meilen Bergauf zu haben.
Die Aussichten waren unbeschreiblich - meine Vermutungen eine Vulkanlandschaft verstärkten sich noch bei der Ausfahrt vom Park - die Landschaft ähnelte sehr der von Neuseelands Tongario Nationalpark - ebenfalls Vulkangebiet mit oftmals dunelrot gefärbten Steinen. Ich habe versucht dies auf den Photos festzuhalten, aber das war fast nmöglich. Die Bilder spiegeln in keinster Weise die Schönheit, Weite und Größe dieser Landschaft wider.
| Dünen im Death Valley |
| Rückblick ins Death Valley |
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.