Die letzten 2 Tage bevor ich San Francisco betrete verbringe ich in ruhigen Jugendherbergen, die direkt am Meer liegen und einen sehr schönen Blick über die Küsten bieten. Das Auto habe ich kaum bewegt, und ich bin mehr oder weniger von einer Unterkunft zur nächsten, um dann wieder gaaaaaaaaanz viel nichts zu tun. Hier und da habe ich an einem der vielen kleinen Strände gehalten. Entlang der gesamten Küste kannst du Seelöwen beobachten. Heute schwamm eine Gruppe ganz dicht am Strand. Die meiste Zeit haben sie genüsslich die Nase aus dem Wasser gereckt und die Sonne genossen. Mit meiner kurzen Hose wollte ich heute auch die Sonne hervorlocken, doch die hat sich ziemlich schnell hinter einer dicken Wolkendecke versteckt, so dass ich mich doch wieder für meine Jeans entschieden habe. Wer an die Kalifornische Küste zum Sonnenbaden kommt, ist hier falsch oder ist ganz hart gesotten. Bei einem Gespräch mit einer jungen Frau aus Montreal kam heraus, dass all diejenigen, die in SF mit einem SF-Sweatshirt umherlaufen, ebenfalls keinen Wetterbericht im Vorfeld gesehen haben. Es herrscht hier doch eine kühle Brise.

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| Fundstück am Strand |
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| Jugendherberge direkt am Meer |
Heute Mittag bin ich durch das nette kleine Städtchen Half Moon Bay geschlendert. Dort gab es eine tolle Bäckerei, die richtig guten Kaffee und sehr leckere Sandwiches hatte. Außerdem hatten sie eine riesen große Auswahl an selbstgemachten Plätzchen aller Art. Hmmmmmm . sehr lecker.
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| die gestrige Jugendherberge - ebenfalls mit direkten Meerblick |
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| Seehunde am Fuße der Jugendherberge |
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| Seehunde, die heute früh ganz dicht am Strand schwammen |
Mit Blick auf den morgigen Tag und die damit verbundene Rückgabe meines Autos habe ich heute in alle Ablagefächer geschaut und alles zusammen getragen - unglaublich, was sich in knapp 2 Wochen so alles ansammelt. Und welch ein Glück, dass ich doch weniger als ursprünglich geplant in meinen Koffer gepackt hatte bei der Hinreise, und das mein Koffer sich ein kleines bisschen vergrößern lässt. So bin ich guter Hoffnung, dass morgen früh wirklich alles sich darin verstauen lässt. Das wäre schon mal eine super Sache und was dann die Gewichtsgrenze sagt ...... hmmmm, davon muss ich mich dann noch überraschen lassen und evtl. ein bisschen Übergepäckgebühr einkalkulieren.
Überigens, meine Navi, das ich in Durango gekauft hatte, brauchte ich auf meiner Reise gar nicht. Da es noch originalverpackt war und ich den Kassenzettel aufgehoben hatte, habe ich es einfach wieder im letzten Walmart zurück gegeben und 100% Geld zurück erhalten.
Meine Luftmatrazen müssen leider zurück bleiben inkl. der nun so wunderbar funktionierenden Pumpe. Nach einem kurzen Gespräch mit den Hosteleigentümern kam heraus, dass es hier um die Ecke eine "Charity" Einrichtung gibt, die sich sicherlich über die Sachen freuen werden. Das freut mich. Dann sind die Sachen in guten Händen gelandet.
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