Den letzten Tag in San Francisco habe ich ganz ruhig angehen lassen. Ich war gewillt ein bisschen was für das kulturelle Verständnis zu tun und ein Museum für Moderne Kunst zu besuchen. Ich bin also den ganzen Weg bis hinter den Union Square gelaufen - aber prompt war das Museum wegen Umbauarbeiten geschlossen. So was blödes. Also den ganzen Weg wieder zurück. Diesmal bin ich den Wegen der berühmten Cable Car gefolgt. Die Strecken wurden damals nicht um sonst ausgewählt: das sind die mit den vermutlich steilsten Hängen in SF, aber teilweise auch mit wunderbaren Aussichten über die Stadt und das Meer.
Diverse weitere Touristenattraktionen habe ich mir dann noch gespart, und mein Geld dafür in wunderbaren italienischen Restaurants ausgegeben. Hmmmmm - lecker. In dem einen Restaurant gab es echte Italiener, und ich fühlte mich wie zu Hause. Es ist schon erstaunlich wie sehr die italienische Küche und das drum herum in unserem Lebensraum gehört und das mir stückweit ein Gefühl von Heimat gibt.
Montag in der Früh wurde ich vom Sammeltaxi pünktlich abgeholt und zum Flughafen gebracht. Der dortige Boarding Pass Drucker wollte mich noch überreden, in SF zu bleiben und bot mir 200 USD an, wenn ich denn einen späteren Flug nähme, da unsere Maschine überbucht war. N E I N !!! Ich will nach Hause. Schnell alle Knöpfe gedrückt und schon hatte ich meine Boardkarte. Da kannte ich kein pardon. Die nächste Hürde kam dann an der Kofferwaage. Ich ahnte ja schon böses .... 2,5 kg Übergepäck = 200 USD Strafgeld. Ähm .... N E I N - ich also mitten im Gewühl meinen Koffer aufgerissen und wohl überlegt 2,5 kg Gepäck in meine glücklicherweise noch vorhandene und noch leere blaue Parelli Tasche gestopft. Zuvor hatte ich schon meinen Handgepäcksrucksack auf die Waage gestellt. Als die schon über 8kg angezeigt hatte, habe ich den schnell darunter gezogen in der Hoffnung, das dies niemand gesehen hat (bei erlaubten 5kg). Zu dem eh schon zu schweren Handgepäck kam nun also eine weitere Tasche mit 2,5kg, was mir 200 USD eingespart hat. Mit zwei großen Taschen Handgepäck bin ich also in den Flieger gestiegen - und das beste daran - keiner hat's gemerkt :-)
Von SF via Chicago bin ich am Dienstag pünktlich um 12.30 Uhr in München gelandet. Gegen 15 Uhr war ich dann wieder zu Hause. Nachdem ich direkt die Koffer ausgepackt und die erste Waschmaschine angeworfen hatte, bin ich natürlich sofort in den Stall gefahren. Dort kam mir schon der Hund Marlo freudig entgegen und meine Freundin Susanne, die sich so lieb um mein Stütchen während meiner Abwesentheit gekümmert hat. Vielen Dank !!! Dann hatte ich noch ein so schönes Willkommensschild an der Boxentür hängen - ahhhhhh - daheim ist es einfach am schönsten !
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.