Am Morgen haben wir uns als erstes wieder in unserem kleinen Gruppen getroffen. U.a. hat Sarah uns noch darauf hingewiesen, dass wir immer Fortschritte mit unserem Pferd machen sollen. Zwei Möglichkeiten ist es entwieder die Geschwindigkeit oder die Distanz, mit de wir Dinge tun, zu vergrößern.
Während wir in unseren Coaching Remudas beisammen saßen und über unsere Wochenziele gesprochen haben, kam 5* Instruktor John Baar vorbei und fragte und wie es uns gefällt, was wir speziell gerlernt haben und welche Fragen wir haben. Ich habe gesagt, dass mir speziell die vielen neuen Ideen und Herangehensweise gefallen haben, wie z.B. beim Freestyle Reiten erst Kontrolle über die Hinterhand zu haben und dann zum Carrot Riding überzugehen (remember: im Level 4 wollen wir unseren Stick beim Carrot Stick reiten möglichst nicht mehr gebrauchen).
John hat uns schwer zu Herzen gelegt, dass wir immer daran denken sollen uns in eine offene Lernsituation zu begeben und immer offen zu bleiben Neues zu lernen. Es hat uns daran erinnert, dass selbst Pat und Linda weiterhin lernen und immer wieder unterwegs sind von noch besseren Leuten zu lernen. Lernen ist eine unbequeme Sache. Wenn wir uns immer wohl fühlen in dem was wir tun, lernen wir nichts Neues. Wir sollen uns also in unbequeme Situationen bringen, dann sind wir mitten drin im Lernfeld. "If you always do what you always did, you will always get what you always got".
Nach unseren Coaching Remudas hatten wir "Trail Ride Prep" - also Vorbereitung für einen Ausritt. Zuerst haben wir lustige Spielchenin Arena Grande gemacht: paarweise sind wir hintereinander hergeritten und haben unsere Sticks in die Luft gehalten. Die letzten Reiter der Reihe sind im Trab von hinten nach vorne zwischen allen Reitern durch. Da es in Arena Grande irgendwann zu langweilig wurde, sind wir raus ins offene Feld. Das war einfach nur Spaß!!!
Danach sind wir hinter einander hergeritten und der letzte Reiter musste im Trab Slalom um die Reiter vor ihm Reiten. Anschließend haben wir noch das "beep beep" Spiel gemacht, wo alle Reiter auf Kommando ihre Pferd rückwärts haben treten lassen.
Nachdem wir mit allem durch waren, durften die ersten Gruppen raus ins Gelände für einen ersten kleinen Ausritt. Ich bin am Nachmittag mit der Gruppe geritten und es war eine kleine, aber sehr schöne Runde außen um die Ranch.
| Blick über die Ranch auf die Berge |
Am Nachmittag konnten wir eine Demo zum Thema "Fluid Reins" sehen: Diese Zügelposition bewegt sich in einer Grauzone wie Cezanne sagte zwischen Freestyle und Finesse. Die Idee: du lässt die Hände von vorne nach hinten abwechselnd zwischen deinen Händen gleiten, als ob du diese kämmen würdest. Dabei soll Kontakt mit dem Pferdemaul aufgenommen werden und somit dem Pferd helfen sich nach vorne unten zu stretchen. Außerdem soll der Rücken sich aufwölben und die Tritte länger werden. Es ist ein Friendly Game in Zone 1. Beovr du damit startest, muss dein Pferd (wie eigentlich bei allem) ersteinmal vorwärts gehen. Am leichtesten führst du die Übung im Trab aus. Hierbei geht es um "Longitudinal stretch" - also ein gerades Strecken über die gesamte Oberlinie.
Als 2. Möglichkeit gibt es noch "Latitudinal stretch" - also die Biegung des Körpers nach innen. Vorgehensweise: im Trab auf einem Zirkel reiten, Kontakt mit dem Pferdemaul aufnehmen (Soft Touch), deinen eigenen äußeren Rippenbogen nach oben dehnen und die innere Fußspitze nach außen drehen. Das Pferd soll sich somit auf der Zirkellinie biegen. Um dies zu üben haben wir uns zu dritt gruppiert: 2 Reiter haben sich in einigem Abstannd zueonander aufgestellt, so dass Reiter Nr. 3 eine 8 um sie reiten konnte. Hierbei sollten wir mit dem "Snaky Bend" spielen. Gus hat in dem Moment entspannt, als ich mich an die "resting hands" erinnert habe und meine Ellbogen nach hinten geführt habe. How interesting.
Morgen bekommen wir unseren Growth&Progress Report. Ich bin schon sehr gespannt. Außerdem werden wir eine Vorbereitung auf unseren Theorietest haben, der voraussichtlich im Laufe der nächsten Woche stattfinden wird. Also doch noch ein Test.
Ansonsten hat heute auf der Colt Start Course begonnen. Wir müssen nun immer ein bisschen Rücksicht auf sie nehmen und einen großen Bogen um sie machen, so dass sie nicht gestört werden.
Heute Abend hatte Malory noch Besuch von einem Squirrel. Der war total neugierig und hat sich fast von ihr füttern lassen. Das war total süß zu beobachten.
| Endlich Regen |

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