Das durfte ich heute wieder lernen. Als es heute Nachmittag auf unserer Focus Station um das Driving Game ging, habe ich hier die Gelegenheit genutzt um unser DG aus Zone 3-5 auszubauen. Gus ist hier noch sehr unsicher. Ich bin in einen mittelgroßen Roundpen gegangen, um zumindest vom Gras weg zu sein. Ich habe mit verschiedenen Strategien gespielt, um schließlich heraus zu findne, dass ich zu viel Druck ausübe. Nach einem Gespräch mit Margit und Ashley realisierte ich also, dass ich viel langsamer vorgehen muss. Wir haben also ganz einfach DG aus Zone 3 mit einem Touch it kombiniert. Wenn wir bei einem Zaunpfosten angekommen waren, hieß es warten, warten, warten, warten, warten ..................... bis schließlich die Frage kam. Denn entweder war er LBI und dann ging es nach dem Motto "Mit Dir spreche ich nicht" oder er war RBI und er musste sehr viel nachdenken und verarbeiten. Margit kam in so einem Moment vorbei und erklärte mir noch mal, dass wir auf mehrere Zeichen achten müssen um zu sehen, wo unser Pferd gerade ist. Gus blinzelte in dem Moment zwar mit seinen Augen, aber sein Körper war insgesamt noch sehr fest und angespannt inkl. seines Atem. Manchmal hilft es auch, wenn wir in diesen Phasen ein paar Schritte vom Pferd wegtreten, um ihm im wahrsten Sinn mehr Raum zum Verarbeiten zu geben.
Der Tag heute startete mit unseren Remuda Gruppen, in denen wir heute an unserem Fokus geübt haben. Dies haben wir mit Hilfe unseres Carrot Sticks gemacht, indem wir diesem auf unserer Fingerspitze balanciert haben. DIe Erkenntnis: wenn Du das obere Ende des Sticks fokussiert, kannst Du diesen ziemlich ruhig und sehr lange in der Luft halten. Ein kleine bisschen Bewegung hilft um ihn schlussendlich ruhiger zu halten. How interesting! Wenn Du den Bewegungen Deines Pferdes folgen kannst, Deine Körper also in Bewegung ist, kann Du Deinen Köper ruhiger halten.
Nachdem wir den Stick gut auf einem Finger balancieren konnten, haben wir uns selbst herausgefordert, und den Stick an eine andere Person übergeben. Später haben wir es sogar mit der Fußspitze probiert. Wir hatten sehr viel Spaß damit.
| Verbesserung des eigenen Fokus mit dem Carrot Stick |
Im Anschluss hat John Baar mit uns eine weitere Teambuilding Session durchgeführt. Diesmal ging es darum, nicht von jeder Person den Namen zu wissen, sondern eine Nummer, die jeder erhalten hat, wenn John demjenigen den Ball zugeworfen hat. Ziel des ganzen: John Baar erzählte von Tom Dorrance. Er hatte ein unglaubliches Gedächtnis wenn es darum ging, alle Kühe der riesigen Herden auseinander zu halten, deren Herkunft, Nummernbrand und Blutlinie. Er hatte ein unglaublich gutes Gedächtnis ..... er war ein unglaublich guter Horseman.
Wer von den Teilnehmer die meisten Mensch/Nummer Kombinationen wiederholen konnte, gewann eine Privatstunde mit John. Larueen und Brent konnten alle 23 Kombinationen zuordenen und waren somit die glücklichen Gewinner des Tages.
![]() |
| Teambuilding mit John Baar |
Am Nachmittag ging es in der Arena Grande um Impulsion und die Strategien, die wir hier nutzen können. 45 Minuten lauschten wir den individuellen Strategien für jede Horsenality. LBE: lasse ihn hingehen, wo er möchte. No rules. LBI: point to point um die Responsiveness zu verbessern. RBE: Füße bewegen und z.B. ins Bulls Eye bis er anbietet langsamer zu werden. RBI: hier wurde ein Zierkel verwendet um doe Kontnuität zu hgewährleisten, aber wenn sich das Pferd verspannt, wurde ein "JinJang geritten durch den Zirkel mit leichter Biegung. ZUrück auf dem Zirkel war somit der "Release". Anschließend wurden wir frei gelassen und wir konnten damit rumspielen. Mit Gus habe ich zuerst die LBI Strategien ausprobiert. An manchen Stellen in der Arena Grande wurde er jedoch RBI, so dass hier die Strategie gewechselt habe. Für mich war das sehr interessant und spanntend um auszuprobieren.
Zum Abschluss des Tages habe ich noch bei der Tanzstunde mitgemacht. Das war toll und hat mich kurzzeitig auf andere Gedanken gebracht. Und da heute der 4. Juli und damit Amerikas Nationalfeiertag ist, haben wir direkt noch ein bisschen was geschichtliches gelernt: 3 Präsidenten starben am 4. Juli, einer wurde an diesem Tag geboren (habe die Namen schon wieder vergessen). Das $-Zeichen stammt aus der Zeit von 1820 (wenn mein Hirn mich nicht täuscht) und war ursprünglich eine Kombination aus den Initialien US, das für Uncle Sam steht. Später wurde aus dem U einfach 2 senkrechte Striche.
| Sonnenuntergang über der Ranch |

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.