Sonntag, 7. Juli 2013

Weil wir sie lieben ! - Tag 5 im Fast Track

Tag 5 unseres Fast Tracks: Wir haben in den kleinen Gruppen gestartet. Wir haben wieder ein paar Simulationen durchgeführt, die uns helfen sollten uns besser in das Pferd hineinzufühlen.

1. Match&Mirror: 2 Personen stehen sich gegenüber und ihre Handflächen berühren sich. PErson A gibt die Bewegung vor (Geschwindigkeit, Richtung); Person B folgt diesen Bewegungen. Idee: Wenn Person A (oder Dein Pferd) besonders extrovertiert in seinen Bewegungen wird, dann folgst du diesen und legst noch eine Schippe Energie oben drauf. Das veranlassr Person A wieder ruhiger zu werden, da diese Mehrenergie sich ganz komisch anfühlt und man davon weg möchte. Wenn dein Pferd also richtig "wild" wird, werde noch wilder mit deiner eigenen Energie und dein Pferd wird sich beruhigen.

2. Person A legt seine Handfläche auf den Handrücken von Person B. Person B beginnt mit einer rhythmischen Bewegung der Hand, als ob diese Hand galoppieren würde. Person A ist der "Reiter" und folgt möglichst in Harmonie diesen Bewegungen. Versuche nun Dich entgegen dem Rhythmus zu bewegen. "Dein Pferd" wird ganz verwirrt sein und ebenfalls seinen Rhythmus verlieren und womöglich versuchen schneller zu laufen. Aus diesem Grund ist es so wichtig in Harmonie mit deinem Pferd zu sein. Dies konnte diese einfache Simulatione eindrucksvoll demonstrieren und einen selber erfühlen lassen.

3. Simulation mit Halfter und Strick: Person A spielt das Pferd, Person B den Menschen am anderen Ende des Seils. Ziel: Spiele die 7 Spiele und erfahre als Pferd, was währenddessen geschieht und wie es sich anfühlt. Ich habe mit Christina zusammen diese Simulation gespielt. Sie hat alles langsam begonnen, wo ich mich gut aufgehoben gefühlt habe. Plötzlich wurde ich aber von einem wedelnden Carrot Stick vor meiner Nase überrascht (oder habe ich etwa Phase 1-3 verpasst?). Plötzlich war ich hellwach und Christina war in der LAge das Spiel interessanter zu gestalten, so dass ich plötzlich viel Spaß dabei hatte und mich wohl zum LBE entwickelt habe. Christina meinte am Ende, ich sei ein sehr dominantes Pferd gewesen. Ähm ??! Nein - ich hatte Spaß am Spiel.


Besucher während unserer Simulationen
Nach den Simulationen hat uns Cezanne über den G&P Report (Growth & Progress Report) unterrichtet. Ende nächster Woche werden wir jeder einen persönlichen Zwischenstand erhalten. Während des Fast Track werden wir von allen Instruktoren beobachtet und in verschiedenen Gebieten beurteilt, z.B. unsere Einstellung, Offenheit zum Lernen, poisitver Einfluss auf die Gruppe, Aufmerksamkeit und Bewusstsein, körperliche Fitness, Talent, Savvy, soziale Fähigkeiten, Tool Savvy (also wie gut kann ich mit Seilen, Stick ect umgehen)Teamfähigkeit und professionelle Gewohnheiten, wie gut PFerd, Paddock und Sattelzeug in Ordnung gehalten werden.


Vor dem Mittagessen hatten wir wieder Gelegenheit für "Guided Experimenting", d.h. wir können frei mit unseren Pferdn spielen und bei Bedarf den Instruktoren Fragen stellen.
Mit Gus habe ich Online Driving Zone 3-5 wiederholt. Wir sind wieder in einen Roundpen gegangen, und ich habe langsam begonnen. Ab einem bestimmten Punkt musste ich jedoch feststellen, dass ich den richtigen Augenblick verpasst hatte, um nach mehr Anstrengung seinerseits zu fragen, d.h. ich war immer noch laaaangsam unterwegs, wobei Gus mittlerweile schon in den Ruhemodus geschalten hatte. Cezanne kam in diesem Moment glücklicherweise an unserem Roundpen vorbei und ich konnte ihr hierzu ein paar Fragen stellen. Sie half mir hier wieder auf den richtigen Weg zu finden. Schon bei den kleinsten Anzeichen, das Gus dabei war eine Frage zu stellen, habe ich diese aufgegriffen und ihn für mehr Geschwindigkeit gefragt um den nächsten Pausenpunkt anzusteuern. Dies haben wir ein paar Mal gemacht, bis schließlich seine Responsiveness sich deutlich verbessert hat. Nach einigen Wiederholungen habe ich beschlossen, den Roundpen zu verlassen, da ich den Eindruck hatte, das es viel zu langweilig für Gus war. Also raus in die große weite Welt ...... nein, zu Beginn, haben wir das Touch im angrenzenden Bereich des Roundpens gespielt um sicher zu stellen, dass er sich hier weiterhin sicher fühlt. Dann haben wir uns weiter vom Roundpen entfernt und Touch it mit diversen Grasbüscheln und anderen Gegenständen gespielt. Hierbei verbesserte sich sein Ausdruck merklich (Ohren waren endlich vorne), und er hat geschnaubt, d.h. alle (mentale) Anspannung und ggf. Wiederstände hat er los gelassen.

Nach dem Mittag Essen hat uns Kristi Smith, aktuelle Campus Managerin, die Gelegenheit angeboten Fragen zu stellen. Sie hat uns den Unterschied Parelli Education Institute und Parello Cooperation erklärt. Ersteres ist eine non-profit Organisation, die sich als Ziel gesetzt hat, die Welt einen besseren Platz für Pferd und Mensch werden zu lassen. Sie vergibt Stipendien für talentierte Studenten und hilft bei Jugendprogrammen, therapeutischem Reiten und Pferdeschutzprogrammen. Desweiteren sind die für die Ausbildung der Studenten verantwortlich.
Bei Parelli Cooperation laufen alle Geschäfte zusammen, d.h. alle Parelli Produkte werden hierrüber verkauft und das Instruktorenprogramm läuft hierüber.

Kristi fragte uns, warum wir uns gerade unsere Pferde ausgesucht haben? Nach etlichen verschiedenen Antworten sagte sie uns:"Es ist ganz einfach -

                                                              WEIL WIR SIE LIEBEN!

Daran sollen wir immer denken, wenn wir zu verbissen versuchen eine Aufgabe zu erfüllen oder es nicht so läuft wie wir uns das vorstellen. Dies war der ursprüngliche Grund warum wir zu den Pferden gekommen sind. Wir sollen uns daran immer wieder selber erinnern.

Abschließend gab sie uns noch einen Tip für unsere Level 4 Audition: wir sollen einen "Wow-Effekt" einbauen. Und das Extreme Friendly Game besteht nicht nur daraus, den Stick und String möglichst schnell und hart um unseren Pferd herum zu wirbeln. Wer auch mal die Zunge seines Pferde festhalten kann, ist dies schon auf dem richtigen Weg.


Zum Tagesabschluss gab es noch mal eine Focus Station, wo ich noch mal das OL Driving Game als 3. Session aufgegriffen habe. Diesmal hat mich Us so richtig positiv überrascht. Wir waren im großen Roundpen und er war von Beginn an connected. Ich hatte das Lasso dran. GUs bot direkt sehr viel vorwärts an, was ich direkt genutzt habe um mich langsam aber sicher in Zone 5 zurück fallen zu lassen und ihm einfach zu folgen. Als er damit sicher wurde, habe ich ein Spiel daraus gemacht: Follow the rail im Schritt und Trab mit mir in one 5, wenn er den Zaun verlässt haben wir in s CG gewechselt mit Galopp. Soabld er wieder an den Zaun kam, bin ich in Zone 5 gegangen und zurück zum Trab. Das hat viel Spaß gemacht. Während eines der Zirkelspiele hat er mir sogar einen fliegenden Wechsel angeboten. Juchuh! Happy horse, happy me und die Woche endete mit einem Highlight.

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