Tag 2 war super mega vollgepackt. Als ich am Abend gefragt wurde, was mir denn am besten gefallen hat, musste ich erstmal mein Hirn komplett auf den Kopf stellen um überhaupt zu wissen was heute alles passiert ist. Morgen muss ich unbedingt meine Kamera mitnehmen und das Wochenprogramm fotografieren, so dass ich überhaupt einen Plan habe.
Es war ein unglaubliche laaaaaaanger Tag - jetzt weiß ich, warum das "Fast Track" heißt. Der Informationsinput ist überwältigend groß. Unsere beiden Instruktoren und die 6 Interns machen bis hier hin einen tollen Job und es macht unglaublich viel Spaß. Ich lerne am laufenden Band neues und frage mich, wann ich das alles umsetzen soll.
Das größe aha- Erlebnis wo es wirklich "KLICK" gemacht hat: Level 4 geht weniger darum, Leute zu trainieren um Pferde zu trainieren, sondern es geht mehr um Pferdetraining.
In dem Zusammenhang bekommt das "Friendly Game" eine völlig neue Dimension: hier geht es nicht mehr um "Desensibilisierung", sondern z.B. wenn dein Pferd die Gangart in einer bestimmten Geschwindigkeit beihalten kann, gehst Du zurück in Neutral. Das ist das neue "Friendly Game" in einer neuen Dimension.
Auf alle Fälle begann der Tag mit einem Überraschungsbesuch von Pat und Caton Parelli. Pat hat jedem die Hand geschüttelt und wir haben uns kurz vorgestellt: Name und vorher wir kommen. Dann hat Pat uns ein bisschen war über Natural Horsemanship erzählt - die wirklich wichtigen Punkte habe ich aber leider schon wieder vergessen, da ich vor lauter zuhören vergessen habe mein kleines Notizbüchlein heraus zu holen :-(
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| Pat's Besuch am Morgen |
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| Team Buildung Gruppe 1 - wir waren ziemlich schnell |
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| während Gruppe 2 noch ziemlich verzweifelt vesuchte sich zu befreien |
Anschließend haben wir weitere Simulationen durchgeführt: "Game On" für Yoyo und Circling. Nachdem du dein Pferd aufgewärmt hast und "Calm, connected und Responsive" hast, kannst mit einer spielerischen Einstellung yoyo und Circling spielen. Die Idee: sei nah genug an Deinem Pferd, so dass Du bei Phase 4 dein Pferd berühren kannst. Play a game! [mein Kopf so voll mit Informationen, - das kann ich unmöglich alles hier niederschreiben. das würde im Chaos enden ;-) keiner würde mehr was verstehen ]
Wir haben zu zweit damit in einer Simulation rumgespielt. Zum Abschluss der Vormittags haben unsere Instruktoren und das ganze wieder am lebenden Objekt gezeigt. Sehr spannend.
Bei dem ersten Pferd hat es sehr lange gedauert, bis überhaupt eine Verbidung aufgebaut werden konnte, dafür war die "Teaching phase" sehr kurz. Bei dem 2. Demopferd war es genau umgekehrt. Das war spannend zu sehen.
Nach dem Mittagessen haben wir uns mit Pferd in der Arena Grande zum Freestyle Reiten getroffen.
Es ging um den "Steady Rein". Zu zweit haben wir uns das Circling angeschaut: einer Stand als Mittel- und Orientierungspunkt, der andere ist im Trab drum herum geritten mit dem Ziel, nur über den Focus den Zirkel zu reiten. Wenn das Pferd den Kreis verlässt, dann Steady Rein nutzen. Damit haben wir eine ganze Weile rumgespielt. Tip: wenn du den Zirkel reitest, dann nicht die Mitte anschauen, sondern leicht schräg nach vorne über das innere Ohr von deinem Pferd. Deine Schultern müssen sich in Bewegungsrichtung drehen. Die Schultern des Pferdes sollten dem folgen.
Nach den Zirkeln sind wir alle "Follow the rail" im Trab geritten. Das war ziemlich gut, bis aufeinmal die Pat's Kühe am Zaunesrand auftauchten, wo sie eigentlich nicht hingehören. Mein bis dahin so braver LBI Gus hat fast einen Herzinfarkt bekommen. Da er sich für plötzliches umdrehen und davon laufen entschieden hat, bin ich lieber schnell abgesprungen, bevor er den 2. Teil seines Plans ausführen konnte.
Nach 90 Minuten Freestye konnten wir uns zwischen 3 Focus Stationen entscheiden: "Advancing Online, Carrot Stick Riding oder Rein Positions. Ich habe letzteres gewhlt, da ich den EIndruck hatte, dass Gus nicht mehr für viel Bewegung zu haben war.
Ganz zum Abschluss haben wir noch kurz am Boden die am Vormittag gelernten Online Techniken ausprobiert.



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