Nachdem wir Samstag früh bei den Pferden für die Grundversorgung waren, habe ich den Rest des Tages sehr faul verbracht. Abends war hier eine große Geburtstagsfeier für Petra und ihren Sohn Jani. Er feierte seinen 21. Geburtstag, was hier in den USA natürlich ein besondere Bedeutung hat. Über Tags wurde hier das gesamte Haus auf den Kopf gestellt und aufgeräumt ,geputzt, sortiert ect. Wo ich noch Elan hatte, habe ich ein bisschen mitgeholfen, aber dann musste ich einfach schlafen. Ich werde mich daheim übrigens nie wieder über den Staub beschweren. Es ist einfach unvorstellbar, wie viel Staub hier durch die Gegend wirbelt. Es ist einfach alles so trocken, der Wind fegt hier über Tags durch das Land (was ungewöhnlich ist, aber schon besser geworden ist im Vergleich zur ersten Woche, die ich hier war).
Ab 18 Uhr kamen die Gäste und es gab was leckeres zu Essen.
Spontan haben wir dann um 20 Uhr entschieden, dass Nicole, Christina, Katie und ich doch noch zur Country Bar "On the Rocks" fahren um der Live Musik zu lauschen und evtl. auch das Tanzbein dabei zu schwingen. Das hat soooo viel Spaß gemacht. Endlich wieder tanzen.Und die Tanzstunde am Donnerstag Abend auf der Parelli Ranch hat sich direkt bezahlt gemacht, da ich nun den West Coast Swing bereits beherrschte und somit mehrfach zum Tanzen aufgefordert wurde. Das hat Spaß gemacht.
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| Viel Spaß im "In The Rocks" |
Erstere versucht dich in sanften Bewegungen über das Tanzparkett zu steuern um dir ja nicht weh zu tun. Diese Vorsicht kam bei mir jedoch oftmals mit Unsicherheit gepaart bei mir an, was mich widerum in Unsicherheit und Verwirrheit stürtze und ich nicht immer wusste, was mein Tanzpartner, der die Fürhung inne hatte, eigentlich von mir wollte. Zwischendrin spürte ich, wie ich selber die Führung übernehmen wollte und eigene Pläne entwickelte. Große ???? waren hier das Resultat. Ich fühlte mich nicht gut aufgehoben und war froh, als ich meinen eigenen Weg wieder gehen konnte.
Dann gab es genau das Gegenteil: Tnazpartner, die mich fest im Griff hatten und genau wussten, welche Schritte und Figuren sie mit mir tanzen wollten. Selbst, als ich diese noch nicht ganz verinnerlicht hatte, halfen sie mir klar und deutlich, diese Sicherheit zu finden. Ich fühlte mich gefördert und und unterstützt, ich hatte Spaß und konnte mich jederzeit auf die Führungsperson verlassen.
Hmmm, how interesting. Was hat dies nun mit meinem Pferd zu tun? Ich stelle mir das folgendermaßen vor: unser Pferd ist unser Tanzpartner. Es will von uns geführt werden. Machen wir dies nicht gut genug, das heißt mit vollem Fokus und einem Plan, d.h. also mit Fürhungsstärke, wird sich auch unser Pferd unsicher fühlen. Im besten Fall bleibt es einfach stehen, aber im schlimmsten Fall entwirft es seine eigenen Ideen, die sicherlich nicht immer mit den unseren übereinstimmen.
Habe also einen Plan, den du mit einem starken Fokus verbindest - dann kannst auch du mit deinem Pferd über euer gemeinsames Tanzparkett schweben und ihr habt viel Freude zusammen.
Habe keine Angst, mehr von deinem Pferd zu verlangen, wenn es dafür bereit ist und es wird dir dankbar sein, wenn du es bei der Umsetzung unterstützt und ihm den Weg zeigst.




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