Heute früh haben wir in unseren Coaching Remudas unsere Pläne für diese Woche besprochen. Der Fokus liegt dabei auf den Auditions, die wir filmen möchten. Mutig habe ich mich mal für Liberty gemeldet (fast ohne zu wissen, was Cash und ich eigentlich im Liberty gemeinsam auf die Beine stellen können). Zusammen mit unserem Coach Shannon haben wir einen Plan gemacht - gute Idee - bislang hatte ich noch nie einen so detailllierten Plan für eine Audition, sondern lediglich eine grobe Richtschnur. Mal schauen, wie sich des naus geht ;-)
Im Anschluss sind wir geritten. Diesmal stand Springen auf dem Programm. Hierbei geht es vorallen Dingen um Rhytmus und Fokus. Zwei verschiedene Gymnastikreihen waren aufgebaut. Wer wollte, konnte erst vom Boden aus diese probieren und anschließend vom Sattel aus.
| Online über die Stangen |
| "Pushing passenger" über dem Sprung |
Zuerst solltest du wieder ausreichend "vorwärts" haben, so dass dein Pferd über den Stangen nicht verhungert. Die Stangen sind der "Allow"-Part vom Circling Game. Das heisst also, dass du außerhalb der Stangen dein Pferd für ausreichend vorwärts fragst, und wenn du über die Stangen gehst, dein Pferd in Ruhe lässt. Wiederhole die Übung so lange, bis dein Pferd mit Rhythmus und Schwung über die Stangen geht. Beim Reiten nimmst Du die "Pushng Passenger" Haltung ein, wenn du über die Stangen gehst.
| Zuerst Online über die Gymnastikstrecke .... |
| .... dann vom Sattel aus |
pünktlich zur Mittagpause kam ein kleiner Regenschauer runter. Glücklicherweise hörte der um 14.30 Uhr wieder auf, so dass wir unsere Pferde schnappen konnten und für unsere Auditions üben konnten.
Cahs und ich haben an Liberty geübt. Maintain gait ging super, ebenso Richtungswechsel nach links. In der Figure 8 blieb sie immer etwas "stekcen" beim Wechsel nach recht. Also Seil wieder dran und ein bisschen mehr "Feel" ans Halfter dran, also beim um die Tonne biegen Porcupine am Halfter. Shannon hat ebenfalls vorgeschlagen, das "Backwards S-Pattern" zu spielen. Ich gehe auf einer geraden Linie rückwärtens und mein Pferd macht vor mir Halbkreise und folgt mir. Dies ist eine Art Friendly Game und hilft dem Pferd mehr Confidence beim Seitenwechsel aufzubauen. Anschließend haben wir noch etwas Porcupine am Schweif für rückswärts geübet und Stick to me von der rechten Seite (mit Seil als Sicherheitsnetz). Zum Schluss sind wir noch zum Hänger. Hier hatte sie noch Probleme beim Einsteigen (der ist aber auch super schmal und dunkel). Während des Übens kam aber John mit Nicoles Pferd Misty uns in die Quere. Statt selber zu üben, konnten wir also eine dreiviertelstunde beim Hängerverladen durch John Baar zuschauen. Auch nicht schlecht.
Auf alle Fälle habe ich viele Anknüpfungspunkte für morgen, wo wir weiter dran üben können.
Gestern Abend haben Estelle, Petra, Hector, Jani und ich noch schön das Wochenende ausklingen lassen. Wir waren Essen bei einem Glas Rotwein und eine "kleinen" Pizza für Estella und mich .... oh mein Gott - die war riesig. Mehr als die Hälfte musste in die Box zum mitnehmen.
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